Network

Kooperationspartner*innen

ARA – Antirassismus aktiv

Die studentische Initiative der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) möchte mittels gemeinsamer Aktivitäten (Ausflüge, Exkursionen, Begleitung zu Behörden, Deutsch-Nachhilfe u.a.) Geflüchtete und Migrant*innen auf ihrem Weg zur Integration unterstützen und so zur Reduzierung von Diskriminierung sowie zum Abbau von Vorurteilen in der Gesellschaft beitragen.

Barnim für alle

Die Initiative „Barnim für alle“ wurde von Geflüchteten aus dem Landkreis Barnim gegründet und setzt sich für die Verbesserung der Situation von geflüchteten Menschen ein. Kundgebungen, Demonstrationen und andere öffentliche Veranstaltungen tragen zur Sichtbarmachung von Alltags- und institutionellem Rassismus bei. Besuche in Flüchtlingsheimen sollen nicht nur Solidarität gegenüber Geflüchteten zeigen, sondern auch über die prekären Lebensbedingungen von Menschen mit Fluchterfahrung aufklären. Workshops bieten Wissensvermittlung für Geflüchtete, z.B. über Asylverfahren und Aufenthaltsrecht, dienen aber gleichwohl der Unterstützung und dem Erfahrungsaustausch.

Bündnis unteilbar Eberswalde

Das „Bündnis Unteilbar“ ist ein lokaler Zusammenschluss von Menschen aus Eberswalde, die sich gegen Diskriminierung, Verarmung, Sexismus, Nationalismus und Rassismus stellen und sich für eine vielfältige, freie und solidarische Gesellschaft einsetzen. „Unteilbar“ ist Mitglied im Verband Aktionsbündnis Brandenburg.

Bürger*innenasyl Barnim

Das Barnimer Bürger*innenasyl ist ein Zusammenschluss von Menschen, die Geflüchteten Schutz vor Abschiebung bieten. Die Initiative ist eine Reaktion auf die drastische Verschärfung der deutschen und europäischen Asylpolitik. Inspiriert von den Ideen der Sanctuary Cities und Solidarity Cities unterstützt das Bürger*innenasyl Barnim Menschen, die unmittelbar von Abschiebung bedroht sind, u.a. mit Wohnraum, um so deren Abschiebungen zu verhindern.

Eritrea Community

Menschen aus Eritrea haben in Palanca einen Ort der Zusammenkunft gefunden, wo nicht nur gesellige Treffen und Feste stattfinden, sondern auch Beratungen und Informationsveranstaltungen.

Integrationsnetzwerk Barnim

Ziel der Arbeit des Netzwerkes ist es, die Integrationschancen von Zugewanderten zu verbessern und ein gutes nachbarschaftliches Einvernehmen von Migrant*innen und Einheimischen zu erreichen.
Die Bauaftragte für Gleichstellung, Migration und Integration des Landkreises Barnim erfüllt dabei die Funktion einer Koordinierungsstelle.

Light me Amadeu

Die Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“ besteht aus jungen und älteren Menschen der Stadt Eberswalde, dem Landkreis Barnim und weiteren Menschen, die sich mit Rassismus auseinandersetzen und gegen Rassismus ankämpfen. Neben anderen Veranstaltungen organisiert „Light me Amadeu“ das jährliche Gedenken an die Ermordung von Amadeu Antonio.

Somalia Community

Menschen aus Somalia haben in Palanca einen Ort der Zusammenkunft gefunden, wo nicht nur gesellige Treffen und Feste stattfinden, sondern auch Beratungen und Informationsveranstaltungen.


Networking

Aktionsbündnis Brandenburg

Das „Aktionsbündnis Brandenburg“ ist ein Netzwerk von landesweit tätigen Organisationen, lokalen Bündnissen und Persönlichkeiten des Landes Brandenburg, die gemeinsam für eine zivilgesellschaftliche Mobilisierung gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit eintreten.

Amadeu Antonio Stiftung

Seit ihrer Gründung 1998 ist es das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Dafür unterstützt sie Initiativen und Projekte, die sich kontinuierlich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten.

Bürgerstiftung Barnim-Uckermark

Die 2003 gegründete Bürgerstiftung fördert ein offenes und demokratisches Zusammenleben in den Regionen Barnim und Uckermark – durch Bildung, Kultur und bürgerschaftliches Engagement. Besondere Schwerpunkte werden dabei auf die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen gelegt, um ihnen neue Horizonte zu eröffnen und ihr Selbstvertrauen zu stärken. So erhalten sie die Chance, ihre eigenen Potenziale zu entdecken und Verantwortung zu übernehmen – für sich und für andere. Um nachhaltige soziale Veränderungen zu bewirken, begegnet die Bürgerstiftung Benachteiligungen in ihren unterschiedlichen Formen, so z.B. den Folgen von Armut und Ausgrenzung. Jedes Kind soll die Möglichkeit bekommen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Flüchtlingsrat Brandenburg

Der Flüchtlingsrat ist eine Nichtregierungsorganisation, die in ganz Brandenburg tätig ist. In ihm organisieren sich seit 1994 Menschen mit und ohne Fluchthintergrund, Mitarbeiter*innen von Wohlfahrtsverbänden und Beratungsstellen, Kirchen, Selbstorganisationen von Geflüchteten und politischen Initiativen. Der Flüchtlingsrat kämpft für eine nicht-rassistische, solidarische Gesellschaft und für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Geflüchteten.

Opferperspektive e.V.

Opferperspektive – Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V. ist ein im Land Brandenburg tätiger Verein, der Betroffene rechter Gewalt und rassistischer Diskriminierung, deren Angehörige oder Freund*innen und Zeug*innen in Brandenburg berät. Neben der direkten Unterstützung der Betroffenen leistet er Aufklärungsarbeit, thematisiert rechte Gewalt, Neonazismus und Rassismus aus der Perspektive der Betroffenen und informiert die Öffentlichkeit über deren Ausmaß, Wirkungsweisen und Folgen. Ziel der Arbeit des Vereins ist es, zu einer diskriminierungs- und gewaltfreien Alltagskultur in Brandenburg beizutragen, in der sich jeder Mensch frei, gleichberechtigt und ohne Angst bewegen kann.

Pro Asyl

PRO ASYL ist die unabhängige Stimme für die Menschenrechte und den Schutz von Flüchtlingen in Deutschland und Europa. Gegründet wurde PRO ASYL 1986 von Mitarbeitenden aus Flüchtlingsräten, Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Menschenrechtsorganisationen, um der sich damals ausbreitenden rechten und rassistischen Hetze gegenüber Asylsuchenden entgegenzutreten und für den Schutz von verfolgten Menschen zu kämpfen. Eine Aufgabe, die an Dringlichkeit bis heute nichts verloren hat.

Refugees welcome Barnim

In vielen Barnimer Städten und Dörfern haben sich Menschen zusammengefunden um die in ihren Orten wohnenden Flüchtlinge zu unterstützen. Sie beraten, übersetzen, begleiten die Geflüchteten bei Arztbesuchen oder Ämterterminen, sammeln und verteilen Spenden, organisieren Begegnungen und vieles mehr. Sie engagieren sich gegen Nazis und rasisstische Hetze und sie streiten für eine menschenwürdige Behandlung und Unterbringung der Geflüchteten.