SOS Rassismus Barnim

Die Gruppe SOS Rassismus Barnim dokumentiert rassistische Vorfälle im Barnim und will damit zu einer gesellschaftlichen Sichtbarkeit von Rassismus beitragen. Welcher Vorfall als rassistischer Übergriff gilt, wird definiert durch die jeweilige Person, die davon betroffen ist.
Wir wissen, dass durch diese Dokumentation nur ein Bruchteil der alltäglichen, rassistischen Übergriffe aufgezeigt werden kann. Diese Chronik ist unvollständig, da wir nur die Fälle dokumentieren können, die uns bekannt wurden. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher.
Rassismus ist ein Bestandteil rechtsextremer Ideologie, kommt aber auch ohne diese aus. Nicht jede*r Rassist*in ist rechtsextrem, aber jede*r Rechtsextreme ist rassistisch. Aufgrund dieser Verflechtung haben wir uns dafür entschieden, auch rechte bzw. rechtsextreme Vorfälle in die Chronik aufzunehmen.
Institutioneller/strukturell bedingter Rassismus wird meist reflexartig relativiert oder gänzlich geleugnet. Wenn Menschen in Institutionen, die der Allgemeinheit dienen und die Würde aller Menschen schützen sollten, indirekt oder direkt diskriminieren und notwendige Veränderungen bestreiten/behindern, leisten sie keinen Beitrag zur Überwindung von Rassismus. Dann sind sie nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems und brauchen demokratische Veränderungen.

Kontakt

Augusto Jone Munjunga, Steffen Ehlert & Dieter Gadischke (bei Palanca e.V.)
E-Mail: rassismus.barnim@gmail.com
Telefon: 03334 38 22 563 (mit AB)

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